Die Kirche ist ein früher, neogotischer und einschiffiger Putzbau im Fürst-Franz-Stil, der 1817 errichtet wurde. Sie besteht aus dem Kirchenschiff mit geradem Chorschluss, halbrunder Apsis und einem in das Schiff eingezogenen quadratischen Turm aus Fachwerk. Der Innenraum ist flach gedeckt und mit einer Hufeisenempore versehen, die im Westen vorschwingt.
Zu den Besonderheiten der Innenausstattung zählen die spätgotische Schnitzfigur eines Apostels um 1500, die ursprünglich aus Schierau stammt, ein Sandsteinepitaph aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und ein Taufstein nach romanischem Vorbild, der allerdings von 1905 stammt. Die Bronzeglocke wurde im Jahre 1575 gegossen.